Andrea von Braun Stiftung
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| Untersuchung

Die Bedeutung Humanitärer Hilfe im Kontext gespaltener Post-Konflikt-Gesellschaften auf dem Weg zum „Frieden“ – Menschlichkeit als gemeinsamer Nenner eines interdisziplinären Bereiches

Kathrin Elisabeth Tomczyk


Diese Abhandlung beschäftigt sich mit Post-Konflikt-Gesellschaften und den besonderen Schwierigkeiten der Transformation, die Schwerpunkt des zweiten Studienjahres des Masterstudiengangs Humanitäre Hilfe gewesen ist. Das Thema wird in den Kontext der an sich sehr interdisziplinär ausgelegten akademischen Ausbildungsform humanitärer Nothelfer eingeordnet. Diese Ausbildung soll mit Schwerpunkt auf das zweite Semester vorgestellt und das grundlegende Konzept der humanitären Hilfe präsentiert werden. An dem Beispiel Nordirland sollen mögliche Ausprägungen einer Post-Konflikt-Gesellschaft gezeigt wie auch die Rolle, die humanitäre Hilfe in diesem Kontext spielen kann und sollte, skizziert werden. Welche Folgen des Konflikts haben die Menschen heute zu bewältigen? Wie kann man mit diesen Folgen umgehen? Wer sind die Akteure einer zukünftigen Konfliktlösung und was tut und kann humanitäre Hilfe tun, um zu transformieren, zu helfen? Die Ausbildung zum Nothelfer soll schließlich aus Studentensicht evaluiert werden.