Andrea von Braun Stiftung
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| Dissertation

Jewgenij. Tragödie des Rechts

Daria Bayer


Das Dissertationsprojekt „Jewgenij. Tragödie des Rechts“ arbeitet die zentralen Thesen des 1937 von Stalin ermordeten Rechtstheoretikers Jewgenij B. Paschukanis gemeinsam mit seinem tragischen Schicksal als ein dialektisches Theaterstück auf. Hierdurch sollen die grundlegenden Fragen der Rechtsphilosophie, die Paschukanis in seinem Buch in einer neuen Art und Weise stellt, einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. Damit wird nicht nur die von Paschukanis aufgestellte Forderung nach einer „Entzauberung“ des Rechts, an die der kritische Rechtsdiskurs noch heute anknüpft, konsequent umgesetzt. Die teilweise Darstellung als Theaterstück im Rahmen einer juristischen Dissertation soll auch dazu anregen, nach neuen Vermittlungsformen von wissenschaftlichen Inhalten zu suchen, um sich so für einen größeren Adressatenkreis zu öffnen.