Andrea von Braun Stiftung
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Das ökologische Auge – Landschaftsmalerei im Spiegel nachhaltiger Entwicklung

Dr. Sybille Heidenreich


Fachübergreifendes Arbeiten, obwohl allerorten propagiert, stößt durchaus auf institutionelle und personelle Hindernisse. Dennoch lohnt es sich, die Herausforderungen anzunehmen, wenn das fachübergreifende Arbeiten als Übung im kreativen Problemlösen verstanden wird. Das setzt die Überwindung diverser fachlicher Normierungen und klare Entscheidungen zu Themenwahl, Methodik und Begriffen voraus. Empfehlenswert ist, die Arbeit aus verschiedenen Perspektiven gegenchecken zu lassen, gerade weil die Ergebnisse nicht immer den eigenen Erwartungen entsprechen. Wichtig ist ebenfalls ein ausgeprägtes Bewusstsein von den Werten und der Relevanz der eigenen Arbeit sowie der beteiligten Fächer. Aus dem Perspektivenwechsel des fachübergreifenden Arbeitens erwächst so die Chance, neue Lösungen für neue Probleme zu entwickeln. Das Lernpapier formuliert vor diesem Hintergrund fünf Lernthesen.