Andrea von Braun Stiftung
voneinander wissen

Voraussetzungen für die Förderung

  • Hinweise zur Antragstellung
    • Anträge sind ausschließlich per email einzureichen an: vorstandavbstiftungde. Postalische Anträge verursachen höhere Kosten und längere Bearbeitungszeiten. Darum bitte auch keine Kataloge, kleine Bibliotheken, Datenbanken oder ähnliches in Umschläge stecken. Wenn wir etwas im Original brauchen, sagen wir es.
    • Beschreiben Sie Ihr Vorhaben kurz und prägnant. Manche der interessantesten Anträge sind nicht länger als drei Seiten. Dennoch sollten sie alle wesentlichen Einzelheiten und Informationen enthalten. Sofern genaue Angaben zum Zeitraum oder Finanzbedarf (noch) nicht verfügbar sind, nutzen Sie Schätzungen und erklären Sie diese. Wenig hilfreich sind Aussagen wie "Mir ist aber auch jede kleinere Summe recht."
    • Bitte fügen Sie eine ca. 10zeilige Zusammenfassung Ihres Vorhabens bei inkl. geplanter Dauer, Gesamtbudget, das bei uns beantragte Budget (sofern es sich von Gesamtbudget unterscheidet) und das geplante Datum des Projektbeginns. Diese brauchen wir für unsere Datenbank.
    • Aussagekräftige Referenzen (Lebenslauf, Zeugnisse, Empfehlungsschreiben etc.).
    • Sie und wir tun uns leichter, wenn Sie im Betreff Ihren Namen und Vornamen angeben.
    • Aus Sicherheitsgründen bitte alle relevanten Informationen im Antrag selbst einfügen. Weiterführenden Links können wir leider nicht nachgehen.
    • Bitte verwenden Sie für Ihren Antrag die gängigen Dateiformate, d.h. für Textdateien das Office-Paket (Word, Excel, Powerpoint) oder .pdf, für Bilddateien .jpg, .gif oder .pdf. Bitte .pdf-Dateien nicht mit Kopier- oder Veränderungsschutz versehen.
    • Sparen Sie Platz: Die Größe des Antrags sollte 5 MB nicht überschreiten.
  • Wir wollen gerne wissen, welchem Zweck das Vorhaben letztlich dienen soll. Wie kann es praktisch umgesetzt werden und welche Folgewirkungen werden daraus hervorgehen?
  • Unser allerwichtigstes Kriterium bei der Entscheidung über eine eventuelle Förderung ist die Erfüllung unseres Stiftungszwecks. Diesen können Sie hier einsehen. Es geht uns um
    • den Abbau von Grenzen zwischen Disziplinen und Fachgebieten, vor allem solchen, die sonst nur wenig oder gar keinen Kontakt miteinander haben. Sie sollten zeigen, wie und inwieweit dies bei Ihrem Vorhaben zu erwarten ist und wie die verschiedenen betroffenen Disziplinen sich gegenseitig befruchten und bereichern werden.
    • die Leistung eines konkreten Beitrags zu unserem jeweiligen Themenschwerpunkt (derzeit bis Sept. 2019: Ressourcenverknappung)
  • Mit Annahme der Förderung verpflichtet sich der Förderempfänger, nach Projektabschluss den interdisziplinären Aspekt des Vorhabens und seinen Beitrag zum aktuellen Themenschwerpunkt auszuwerten und darzustellen. Dies sollte geschehen in Form eines sog. Lernpapiers, in dem die Probleme und die Bereicherungen in dem Zusammentreffen verschiedener Disziplinen und Fachgebiete beschrieben werden, wo es Schwierigkeiten gab, wie diese überwunden, oder nicht überwunden wurden, warum das so war, was die Erfolgsfaktoren waren usw. Unsere Vorstellung geht dahin, dass andere von diesen Erfahrungen profitieren. Das Lernpapier muss nicht lang sein, zehn bis fünfzehn Seiten genügen, aber doch publikationsfähig. Die Andrea von Braun Stiftung sammelt diese Lernpapiere und veröffentlicht sie entweder selbst oder in einschlägigen Medien bzw. im Internet.
  • Zum anderen hätten wir gerne, dass die Förderempfänger bei gelegentlichen Tagungen, die die Andrea von Braun Stiftung veranstaltet, ein kurzes Referat mit dem Inhalt des Lernpapiers vor anderen Förderempfängern bzw. einem breiteren Publikum hält. Wir erhoffen uns hieraus einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch zum Themenschwerpunkt und zur Interdisziplinarität, der ebenfalls der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Teilnahme an einer solchen Tagung wäre im Übrigen Gegenstand getrennter Finanzierung.
  • Ein kleiner Rat zum Antragsstil: Der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) empfahl, "Benutze gewöhnliche Worte, um Ungewöhnliches zu sagen." Zugegeben, er hat sich selber nicht immer daran gehalten, dennoch ist sein Rat gut. Verzichten Sie auf verquaste Wissenschaftssprache oder auf spezialisierte Fachbegriffe, die Fachfremden unzugänglich sind. Wir sind alle auf den weitaus meisten Wissensgebieten Laien. Schreiben Sie daher klar, kurz und eindeutig in einer allgemein verständlichen Sprache. Wer sich über Disziplingrenzen hinweg verständigen will, kann dies nur in einer Sprache tun, die jedem Zeitungsleser geläufig ist. Wer das nicht kann, hat oft selber nicht verstanden, worum es geht.