Beantragung von Fördermitteln

Anträge bei der Andrea von Braun Stiftung sind grundsätzlich formfrei. Das heißt: Formulare gibt es nicht, Anträge können auf deutsch oder englisch sein, und wir berücksichtigen sie in der Reihenfolge ihres Eingangs. (Aus Gründen des Aufwands und der Sicherheit können wir grundsätzlich keine Eingangsbestätigungen verschicken.)

Wir weisen darauf hin, dass mit Ablauf des 29. September 2017, 23:59 Uhr keine weiteren Anträge zur Vorlage bei der nächsten Kuratoriumssitzung im Dezember angenommen werden können. Bitte beachten: Wir behalten uns vor, diesen Termin ohne Vorankündigung vorzuziehen, für den Fall, dass die Zahl der eingehenden Anträge unsere Kapazitäten überfordert. Die darauffolgende Kuratoriumssitzung findet voraussichtlich im Mai/Juni 2018 statt.

Auch wenn wir formfrei arbeiten, gibt es ein paar Dinge, die uns wichtig sind:

  • Anträge sollten uns per email erreichen . Sie und wir würden uns leichter tun, wenn Sie im Betreff Ihren Namen und Vornamen angeben würden. Postalische Anträge verursachen höhere Kosten (Porto, Büromittel, Lagerraum etc.), was zu Lasten der Fördermittel geht. Zudem muss mit einer längeren Bearbeitungszeit gerechnet werden. Darum bitte keine Kataloge, kleine Bibliotheken, CD-ROM Sammlungen oder ähnliches in Umschläge stecken. Wenn wir etwas im Original brauchen, sagen wir es.
  • Bitte verwenden Sie für Ihren Antrag per email die gängigen Dateiformate, d.h. für Textdateien das gängige Office-Paket (Word, Excel, Powerpoint), für Bilddateien JPG-und GIF-Dateien sowie pdf-Dateien. Die Dateigröße sollte nach Möglichkeit 1MB nicht überschreiten.
  • Bitte fügen Sie eine ca. 10zeilige Zusammenfassung Ihres Vorhabens bei. Die brauchen wir für unsere Datenbank.
  • Ergänzen Sie Ihren Antrag bitte um aussagekräftige Referenzen (Lebenslauf, Zeugnisse, Empfehlungsschreiben etc.).
  • Formulieren Sie Ihr Vorhaben kurz und prägnant, jedoch mit allen wesentlichen Einzelheiten und Informationen, auch Ihrem Budget, Ihrer sonstigen Finanzierungsquellen und der genauen Antragssumme. Die interessantesten Anträge, die uns erreichen, haben häufig nicht mehr als drei Seiten.
  • Unser allerwichtigstes Kriterium bei der Entscheidung über Förderung ist die Erfüllung unseres Stiftungszwecks. Diesen können Sie hier auf der Homepage der Andrea von Braun Stiftung einsehen. Es geht uns um den Abbau von Grenzen zwischen Disziplinen und Fachgebieten, vor allem solchen, die sonst nur wenig oder gar keinen Kontakt miteinander haben. Sie sollten zeigen, wie und inwieweit dies bei Ihrem Vorhaben zu erwarten ist und wie die verschiedenen betroffenen Disziplinen sich gegenseitig befruchten/bereichern.
  • Schopenhauer hat einmal geraten: "Benutze gewöhnliche Worte, um ungewöhnliches zu sagen." Das heißt: verzichten Sie auf verquaste Wissenschaftssprache, schreiben Sie klar, kurz und eindeutig in einer allgemein verständlichen Sprache. Wer sich über Disziplingrenzen hinweg verständigen will, kann dies nur in einer Sprache tun, die jedem Zeitungsleser geläufig ist. Wer das nicht kann, hat oft selber nicht verstanden, worum es ihm geht.
  • Mit Annahme der Förderung verpflichtet sich der Förderempfänger, nach Abschluss einer geförderten Arbeit den interdisziplinären Aspekt des Vorhabens auszuwerten und darzustellen. Dies sollte geschehen in Form eines sog. Lernpapiers, in dem beschrieben wird, wo die Probleme und die Bereicherungen in dem Zusammentreffen verschiedener Disziplinen und Fachgebiete lagen, wo es Schwierigkeiten gab, wie diese überwunden wurden, oder aber nicht überwunden wurden, was die Erfolgsfaktoren waren usw. Die Idee ist, dass andere von diesen Erfahrungen profitieren. Das ganze muss nicht lang sein, ca. fünf bis zehn Seiten, aber doch publikationsfähig. Die Andrea von Braun Stiftung beabsichtigt, solche Lernpapiere zu sammeln und im Laufe der Zeit entweder selbst oder in einschlägigen Medien zu veröffentlichen bzw. ins Internet zu stellen.
  • Zum anderen hätten wir gerne, dass die Förderempfänger bei gelegentlichen Tagungen, die die Andrea von Braun Stiftung zu diesem Thema veranstaltet, ein kurzes Referat mit dem Inhalt des Lernpapiers vor anderen Förderempfängern hält. Wir erhoffen uns hieraus einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch zum Thema Interdisziplinarität, der ebenfalls der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Teilnahme an einer solchen Tagung wäre im übrigen Gegenstand getrennter Finanzierung.
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